A

    Alle ins Gold

    Ist der Gruß der Fita- und Feld-Bogenschützen.

    Alu-Carbon-Schäfte

    Alu-Carbon auch Alu-Karbon oder Aluminium-Karbon-Schäfte, haben sich bezüglich Haltbarkeit, unter Wahrung der Präzision und minimaler Fertigungstoleranzen bewährt. Es gibt diverse Güte- oder Handelsbezeichnungen, wie AC-Navigator, ACC, ACE, ACG, FMJ, Axis, X10 und X10 Pro.

    Aluminium-Schäfte

    Aluminiumschäfte sind nicht nur dem Anfänger zu empfehlen. Oft sind Aluminiumpfeile die einzige
    Lösung bei der Ermittlung des optimalen Pfeils. Dies gilt insbesondere bei der korrekten Ausstattung
    der Kinder, z.B. mit einem Easton Jazz Schaft. Selbst einen Alupfeil auf einem traditionellen Long-,
    Lang- oder Blank-Bogen zu schießen ist kein Stilbruch. Hierfür stehen Schäfte im Holz-Design, wie der
    Legacy Cedar Wood oder XX75 XX78 Camo Hunter zur Verfügung.

    Ankern / Ankerpunkt

    Gemeint ist das Ankern der Zughand auf dem Ankerpunkt. Es ist ein bestimmter Punkt, meist im
    Gesicht des Bogenschützen, der beim Ziehen der Sehne bzw. Spannen des Bogens von der Zughand
    berührt wird. Diese Stelle sollte exakt definiert sein, da nur so ein immer gleiches Schussbild entstehen kann.

    Anhaltepunkt

    Ein Anhaltepunkt wird zum Vorzielen und für die Bogenausrichtung benötigt. Er liegt zwar
    grundsätzlich in Zielrichtung, ist aber nicht zwingend das eigentliche Ziel.

    Ankerplatte

    Eine in das Tab eingearbeitete feste Auflage, die als Hilfe dient, um die Zughand korrekt am Kinn zu
    positionieren.

    Anspitzer

    Sind Schaftformer für Holzpfeile. Er wird benötigt um den Schaft der Spitze anzupassen.

    Armschutz

    Ein Stück Leder mit eingearbeiteter Verstärkung oder auch konturgeformter Kunststoff, der dazu
    dient, den Bogenarm vor einer schmerzhaften Berührung durch die Sehne zu schützen.

    Auflage

    Stroh- oder Kunststoff-Zielscheiben werden je nach Bedarf mit einer FITA-, Feld- oder Tierbildauflage
    belegt, die mit Scheibennägeln befestigt werden. Die Auflagen bestehen aus faserverstärktem
    und/oder farbig bedrucktem Papier- oder einem Papier-Textil-Gemisch.

    Auszugskontrolle

    Eine am Schussfenster angebrachte Metallzunge, die auch Klicker genannt wird. Der Klicker wird
    beim Pfeilauflegen über den Pfeil gelegt. Wird der Pfeil ausgezogen und erreicht die berechnete
    Auszugslänge, gleitet der Klicker über die Pfeilspitze und schlägt mit einem "Klick" auf das Mittelstück
    des Bogens.

    Auszugslänge

    Die Auszugslänge ist eine in Inch bzw. Zoll angegebene Distanz. Sie wird ermittelt, indem der Schütze
    mit seinem Bogen einen überlangen skalierten Pfeilschaft auszieht, bis er seinen Ankerpunkt erreicht.

    AMO (Archery Manufactures Organisation)

    Verband der Bogenhersteller.

    AMO-Standard

    Von der AMO vereinbarter Material- und Abmessungsstandard.

B

    Backing

    Beim traditionellen Bogen die Verstärkung auf der dem Schützen abgewandten Seite des Bogens.

    Backtension

    Rückenspannung (siehe auch Back-Tension-Release)

    Barebow oder Blankbogen

    Ist ein Bogen ohne Visier und ohne Stabilisatoren. Zur Trimmung der Ballance ist das Anbringen
    spezieller Gewichte am Griffstück erlaubt. Der Bogen muss im entspannten Zustand durch einen Ring
    mit einem Innendurchmesser von 12,2 cm passen.

    Befiedern

    Aufbringen von Kunststoff - oder Naturfedern auf das hintere Ende des Pfeils. Es werden immer drei
    zum Schaft passende Federn geklebt. Die Federn dienen zur Stabilisation des Pfeilfluges.
    Befiederungsgerät Gerät mit dessen Hilfe es möglich ist, die Federn exakt in Winkel und Position auf den Schaft zu
    kleben.

    Bekleidung

    Richtige Kleidung gehört zur Ausrüstung dazu. Wir beraten Sie gern und bestellen nach Ihren
    Wünschen.

    Bewegungsablauf

    Das Zusammenspiel von Einzelbewegungen in einer immer wiederkehrenden Reihenfolge.

    Bogen

    Bogen, der; -s, Plur. - u. (südd., österr. u. schweiz.) Bögen.

    Bogenarm / Bogenhand

    Bezieht sich auf die Hand in der der Bogen gehalten wird. Beim Rechtshänder ist es die linke Hand,
    beim Linkshänder die rechte Hand.

    Bogenfenster

    Aussparung am Bogen von unterhalb der Pfeilauflage bis ca. der Augehöhe des Schützen.

    Bogenkraftlinie

    Theoretische Kraftmitte des Bogens zwischen oberem und unteren Wurfarm.

    Bogenkoffer / Bogentasche Recurve

    Koffer, Taschen, Hüllen und Rucksäcke dienen dem Schutz des Bogens beim Transport. Ob ein Koffer,
    eine Tasche oder ein Rucksack verwendet wird, sollte genau so gut überlegt sein, wie die Wahl des
    Bogens.

    Bogenkoffer / Bogentasche Compound

    Hartschalenkoffer, Koffer in steif oder halbsteif, Soft-Taschen mit oder ohne Reißverschluss sowie
    Rucksäcke dienen dem Schutz des Bogens beim Transport, sind aber auch Transporthelfer, für das
    umfangreiche Zubehör, das auch mitgenommen werden will.

    Bogenkoffer / Bogentasche Traditionell

    Koffer, Taschen und Rucksäcke dienen dem Schutz des Bogens beim Transport.

    Bogenlänge

    Gemeint ist die Gesamtlänge des Bogens. Sie wird bei allen konventionellen Bögen von einem zum
    anderen Ende der Wurfarme gemessen.
    Beispiel: Für Erwachsene sind Recurve-Bögen in 66", 68" und 70" Standardmaß. Welche Länge man
    verwendet ist vorrangig von der Auszugslänge des Schützen abhängig. Bis 28" Auszug ist der Bogen
    66" lang, von 28" bis 30" empfiehlt sich ein 68" Bogen. Bei größerem Auszug werden 70" Bögen
    geschossen.
    Bei Compoundbögen wird die Länge allerdings von Cam-Achse zu Cam-Achse ermittelt und als Axleto-Axle
    oder Axis-to-Axis Maß angegeben.

    Bogenpresse / Presse

    Bogenpressen werden benötigt um Compoundbögen zu belasten, damit die Sehne entspannt wird
    und ggf. sie oder Teile des Bogens erneuert oder bearbeitet werden können.

    Bogenschießen

    Oberbegriff für das Schießen eines Pfeils mit einem Bogen.

    Bogenschlinge

    Vorrichtung am Bogen die sicherstellt, dass der Bogen beim Lösen nicht aus der Hand fällt.

    Bogenständer

    Halterung zum Ablegen des Bogens während der Schießpausen. Erhältlich als Dreibein, steckbar,
    schraubbar oder als Erdspieß.

    Bogenwaage

    Mit einer Bogen-Waage wird das Zuggewicht in Libs, entweder über eine Zugfeder ermittelt oder
    digital gemessen.

    Brustschutz

    In erster Linie schützt er von schmerzhaften Sehnenkontakten, dient aber auch dazu, die Kleidung
    des Schützen an den Körper zu pressen, um so ein Streifen der Sehne an der Kleidung zu verhindern.

    Button

    Teil der Pfeilanlage. Er hält den Pfeil auf Distanz zum Mittelstück, damit die Federn nicht anschlagen
    und dient zur Pfeilausrichtung. Mit dem Button können Spinegrenzwerte beeinflusst werden.

C

    Cam / Cams

    Weiterentwickelte Rolle beim Compoundbogen. Bestandteil des Flaschenzugprinzips und dienen der Zugentlastung.

    Centershot Bogen

    Bogen, bei dem der untere Teil des Schussfensters über die Mitte hinaus geschnitten ist.

    Checker

    T-förmiges Messmittel zum Messen verschiedener Größen (Standhöhe, Nockpunkt, Tiller) am Bogen.

    Codenummer

    Pfeil-Code - Gibt Auskunft über Steifigkeit, Aufbau und Abmessung des Pfeils.

    Codetabelle

    Pfeilauswahltabelle bezogen auf Auszugslänge und Zuggewicht.

    Compositebogen

    Ein Bogen, der aus verschiedenen Komponenten zusammengefügt ist. Die Bauart kann bis in die
    Antike zurück verfolgt werden. Schon damals wurden hoch feste Stoffe und elastische kombiniert.

    Compoundbogen

    Dieser Bogentyp arbeitet mit einem Flaschenzugsystem, gesteuert über Rollen, Cams und Module.
    An beiden Wurfarmenden befindet sich je nach Bauart eine Rolle bzw. ein Cam, über die zwei Kabel
    geleitet werden. Wird der Bogen über eine bestimmte Länge ausgezogen, so bewirken die Rollen
    eine Zuggewichtsreduktion von bis zu 85%.

    Creeping

    Internationale Bezeichnung für das Vorwärtsschleichen der Zughand während des Lösens.

D

    Dead Release

    Spannungszusammenbruch beim Lösen der Sehne, ohne die Zughand zurück zu bewegen.

    Deflex

    Man zieht gedanklich eine Linie zwischen den Punkten am Mittelteil, wo die Wurfarme eingesteckt sind. Liegt die Position der Griffmulde vor der Linie in Richtung auf das Ziel, ist das Mittelteil deflex. Liegt sie hinter der Linie in Richtung Sehne, ist das Mittelteil reflex.

    Distanz

    Entfernung zwischen Schütze und Ziel.

    Drei-D-Schießen (3D-Schießen)

    Das Schießen auf Dreidimensionale Ziele, meist Nachbildungen von Tieren.

    Drei-D-Tiere / 3D-Tiere

    3-D-Tiere sind Tier-Attrappen aus Spezialschaum. Das Material ist pfeilschonend.

    DBSV

    Deutscher Bogensport Verband

    Doinkers / Dämpfer / Damper

    Gummischwingungsdämpfer zur entkoppelten Montage von Gewichten an Stabilisatoren.

    Druckpunkt

    Kontaktfläche zwischen Handinnenfläche und der Griffschale.

    Druckpunktlinie

    Linie zwischen Druckpunkt und Handgelenk.

E

    Einnocken

    Einstecken des Pfeils auf der Sehne.

    Endgewichte

    Abschlussgewichte am Kopf der Bogenstabilisatoren.

    Endumwicklung

    Umwicklung der Sehnenenden, die u.a. die Sehnenschlaufen / Sehnenöhrchen bilden.

    Endenschutz

    Wird auf das untere Ende des Wurfarms aufgezogen. Damit werden Beschädigungen durch das
    Aufsetzen am Boden vermieden.

    Ersatzbox / Ersatz-Box / Ersatzteil-Magazin

    Es handelt sich um leichte Magazine, Boxen oder Taschen, die direkt am Gürtel getragen werden, um
    einen schnellen Zugriff zu gewähren. Nockspender gehören auch dazu.

F

    Face - Walking

    Blankbogentechnik, bei der die Änderung der Zughandposition im Gesicht als Zielhilfe dient.
    (In einigen Sportverbänden nicht gestattet, da nur ein Ankerpunkt erlaubt ist.)

    Fangriemen

    Vorrichtung am Bogen die sicherstellt, dass der Bogen beim Lösen nicht aus der Hand fällt. (siehe
    Bogenschlinge)

    Feet (sing. foot)

    Längenmaß: Ein Fuß = 304,8mm

    Feder / Federn

    Das "Leitwerk" des Pfeils. Federn dienen zur Stabilisierung des Pfeilflugs, können diesen sogar
    forciert verlangsamen. Sie werden aus speziellem, hochelastischem Kunststoff hergestellt, oder aus
    Tier-Federn / Natur-Federn. Ob sinnvoll eine Kunststofffeder oder eine Naturfeder verwendet wird,
    hängt maßgeblich von der gewünschten Pfeilgeschwindigkeit ab. Durch spezielle Formung und
    Windung der Federn, kann die Rotationsgeschwindigkeit des Pfeils beeinflusst werden.

    Feldschießen

    Schießen auf einem Feldkurs.

    Fertigpfeile

    Industriell gefertigte Komplettpfeile, die nicht speziell auf den Schützen zugeschnitten sind.

    Fingerschlinge

    Kleine Schlinge, die anstelle einer Bogenschlinge zwischen Daumen und Zeigefinger gespannt wird
    und das Fallenlassen des Bogens beim Lösen verhindert.

    FITA - FEDERATION INTERNATIONALE DE TIR A L'ARC

    Internationaler Bogensportverband. Von dieser Vereinigung sind Regeln erarbeitet worden, die bei
    olympischen Spielen, Welt - und Europameisterschaften, sowie nationalen Wettbewerben
    verbindlich sind.

    FITA - Runde

    Freiluftdisziplin bei der je 36 Pfeile auf 4 verschiedene Entfernungen geschossen werden. In der
    Schützenklasse sind dies 90m, 70m, 50m und 30m, bei den Damen 70m, 60m, 50m und 30m.
    Insgesamt ergibt das 144 Pfeile. FITA - Regeln beschreiben die technischen und organisatorischen
    Voraussetzungen und Bedingungen die für ein FITA - Turnier verpflichtend sind.

    FITA Stern

    Die FITA vergibt Auszeichnungen in Form des Sterns. Es können Sterne für 1000, 1100, 1200, 1300
    und 1400 erzielte Ringe erworben werden. Voraussetzung ist, dass das Ergebnis in einem Turnier
    erzielt und dass dieses Turnier nach den Regeln der FITA als Sternturnier ausgeschrieben und
    durchgeführt wurde.

    FITA Feld- und Jagdrunde

    Die FITA Feldrunde kann mit dem Blankbogen, dem Recurve oder dem Compound geschossen
    werden, wobei jeder Bogenart eine eigene Wertung zugeteilt wird. Es wird auf 12 bis 24 Scheiben
    geschossen. Dabei ist zu beachten, dass sich die Scheibenzahl durch vier teilen lässt. In der Regel
    werden zwölf Scheiben aufgestellt. Pro Scheibe werden drei Pfeile geschossen. Die Ziele sollen so an
    einem vorgegebenen Kurs angeordnet sein, dass sich durch das Gelände eine entsprechende
    Erschwernis im Zielen und Schießen ergibt. Bei einer FITA Arrowhead Runde werden zwei separate
    Feldrunden abgehalten. Die FITA Jagd Runde beinhaltet die gleichen Regeln wie in der oben
    erwähnten Feldrunde. Allerdings sind die Entfernungen der Ziele zu schätzen.

    Flämisch Spleiß

    Flämisch gespleißte Sehnen werden heute aus Dacron Sehnengarn gefertigt und an den
    Sehnenenden durch eine spezielle Technik zu den benötigten Sehnenöhrchen verdrillt. Der Vorteil
    des flämischen Auges ist die wesentlich erhöhte Tragfähigkeit aufgrund der symmetrischen
    Kraftverteilung.

    Flu-Flu

    Der Pfeilschaft wird mit sechs langen (ca. 10 cm) Naturfedern befiedert. Dadurch wird die Flugweite
    drastisch reduziert. Derartig präparierte Pfeile werden für die Vogeljagd verwendet.

    Fluorpin

    Fluor-Pins sind Lichtleiter die über die Eigenschaft verfügen Umlicht bündeln zu können und werden
    als Leuchtpunkt im Visiertunnel, Scope oder Fadenkreuz eingesetzt.

    Follow Through

    Internationaler Begriff für den gesamten Lösevorgang, inkl. des Nachhaltens.

    Free - Style Disziplin

    bei der für alle Bögen sämtliche Hilfsmittel zugelassen sind.

    Freezing

    Schießfehler - Der Schütze schießt konstant immer am Gold vorbei und "friert" außerhalb ein. Siehe
    auch Goldfieber.

    Frontanker/ Mittenanker (Nasen-Kinn-Anker)

    Hierbei befindet sich der Ankerpunkt genau mittig unter dem Kinn. (Es gibt auch eine Variante mit
    Kopfschräglage)

    Frontstabilisator = Monostabilisator

    Ein mindestens 25" langer Stabilisator, welcher an der Vorderseite des Bogens befestigt wird.

    Fußabstand

    Abstand vom rechten zum linken Fuß, bezogen auf die Fußmitte.

    Fußanstellwinkel

    Verdrehung des Fußes zu Schießlinie.

    Fußbelastung

    Lastverteilung auf der Fußfläche.

    Fußstellung

    Bezeichnung für die Positionierung der Füße im Verhältnis zur Schießlinie, Schusslinie und
    zueinander.

G

    Geschlossener Stand

    Beim geschlossenen Stand steht der Schütze mit einem Fuß in der Schusslinie. Dieser Stand ist nicht
    zu empfehlen, da es sehr wahrscheinlich ist, dass es zu Sehnen- bzw. Streifkontakten an Brust oder
    Bogenarm kommt.

    Gewichte

    Aufgeschraubte Stabilisationsgewichte am Kopf des Stabilisators oder am Mittelteil, selten im
    Inneren untergebracht. Wird benötigt um die Balance zu trimmen und Vibrationen zu minimieren.

    Gewichtsverlagerung

    Verlagerung des Oberkörpers und des Körperschwerpunktes nach allen Seiten.

    Gewichtsverteilung

    Körpergewichtsverteilung auf dem linken und rechten Fuß.

    Gipfelzuggewicht

    Die beim Spannen des Bogens zu überwindende Kraft wird als Gipfelzuggewicht (auch Zuggewicht)
    bezeichnet. Es wird in englischen Pfund angegeben (lbs.) und ist von zwei Faktoren abhängig:
    1. Das Material und die Konstruktion der Wurfarme
    2. Die Länge des Auszugs.
    Um eine Vergleichbarkeit zwischen den einzelnen Bögen herzustellen, wird das Zuggewicht immer
    bezogen auf 28 " (inch/Zoll) angegeben. Dabei entspricht 1 lbs. 453,59 Gramm, 1 inch ist gleich 2,54
    cm. Erwachsene Anfänger beginnen mit einem Zuggewicht zwischen 20 und 30 Pfund, welches man
    im Laufe der Zeit erhöhen kann.

    Gold

    Das Zentrum der FITA-Auflage. Wird besonders gerne visiert und getroffen. ;-)

    Goldangst

    Negative psychische Einstellung des Schützen zum Zielen und Lösen. Kann verschiedene
    Erscheinungsformen annehmen.

    Grain

    Amerikanische Gewichtseinheit, ein Grain = 0,0648 Gramm

    Griffschale

    Platzierungshilfe für die bogenhaltende Hand. Hochwertige Griffschalen werden aus mehreren
    Holzschichten hergestellt und sind in vielen Größen erhältlich.

    Griffstück

    Mittelteil des Bogens, auch Mittelstück oder Mittelteil genannt. Funktionell muss es passend zu den
    Wurfarmen gewählt werden.

    Gruppierung / Gruppe

    Lage der Pfeile auf der Scheibe. Im Idealfall liegen alle Pfeile dicht beieinander, vorzugsweise im
    Gold.

H

    Handschlinge

    Riemen, der um das Bogenhandgelenk gelegt und um das Griffstück geführt wird, um das Entgleiten
    des Bogens beim Schießen mit offener Hand zu verhindern.

    Hunting / Hunter

    Steht im Bogensport allgemein für die Jagd. In Deutschland ist das Jagen mit dem Bogen verboten.

    Hybrid Cam

    Die Hybrid Cams verfügen über zwei sich unterscheidende Cams am oberen und unteren Wurfarm.
    Sie werden nur durch ein Split-String, ein Kontrollkabel und die Sehne verbunden und benötigen
    nicht annähernd den Aufwand einer Twin Cam was die Feineinstellung betrifft. Hybrid Cams erfreuen
    sich steigender Popularität seit Hoyt 2003 das Cam&1/2 System einführte.

I

    Inbus

    Ein Inbus-Schlüssel-Satz gehört zur Grundausstattung eines jeden nichttraditionellen Bogenschützen
    und ist für die Einstellung des Bogens unerlässlich. Der Schlüsselsatz soll aber nicht metrisch sein,
    sondern zöllig.

    Inch

    1 inch = 1 Zoll = 1" = 2,54 cm.

    Index Feder

    ist der Teil der Befiederung, welcher im rechten Winkel zur Nocke steht. Ein gebräuchlicher Begriff ist
    auch Leitfeder, die in der Regel farblich abgesetzt ist.

    Insert / Inserts

    Einsatz für Spitzen- oder Nockbefestigung im Pfeilschaft.

    Instinktives Schießen

    Bogenschießtechnik bei der der Schütze ganz auf technische Hilfen verzichtet. Er zielt nicht bewusst,
    sondern hat nur das Ziel vor Augen und löst instinktiv.

J

    Jagdbogen - Jagd Recurve

    Die Jagd mit Pfeil und Bogen (Bogenjagd) wurde über viele Jahrtausende von Menschen
    verschiedenster Kulturen zum Nahrungserwerb betrieben. Einige Naturvölker jagen bis heute mit
    dem Bogen. Mit der Entwicklung der Armbrust und später leistungsfähiger Gewehre wurde die
    Bogenjagd weitgehend ungebräuchlich und wird heute als Hobby betrieben. Die Bogenjagd auf
    lebende Tiere ist in Deutschland untersagt.

    Jagdrunde = FITA Feldrunde

    Die FITA Feldrunde kann mit dem Blankbogen, dem Recurve oder dem Compound geschossen
    werden, wobei jeder Bogenart eine eigene Wertung zugeteilt wird. Es wird auf 12 bis 24 Scheiben
    geschossen. Dabei ist zu beachten, dass sich die Scheibenzahl durch vier teilen lässt. In der Regel
    werden zwölf Scheiben aufgestellt. Pro Scheibe werden drei Pfeile geschossen. Die Ziele sollen so an
    einem vorgegebenen Kurs angeordnet sein, dass sich durch das Gelände eine entsprechende
    Erschwernis im Zielen und Schießen ergibt. Bei einer FITA Arrowhead Runde werden zwei separate
    Feldrunden abgehalten. Die FITA Jagd Runde beinhaltet die gleichen Regeln wie in der oben
    erwähnten Feldrunde. Allerdings sind die Entfernungen der Ziele zu schätzen.

K

    Kabelabweiser

    Eine an der Innenseite des Compoundbogens angebrachte Vorrichtung, die ein Streifen der
    Befiederung an den Kabeln verhindert. Ein zusätzlich angebrachter Gleitschuh / Gleiter mindert die
    dadurch entstehende Reibung.

    Karphos - Karphosscheibe - Karphosstreifen

    Karphosscheiben werden aus Stroh gefertigt und sind universell einsetzbar, da sie sowohl trocken als
    auch nass beschossen werden können. Die gepressten Streifen bzw. Platten der Scheibe sind einzeln
    austauschbar.

    Kinderbögen / Jugendbögen

    Kinder- oder Jugend-Bögen sind für die kleinen Einsteiger nicht nur eine Wahl, sondern oft die einzig
    richtige Wahl. Das langsame Herantasten an das zu bewältigende Zuggewicht ist enorm wichtig, um
    den jungen Schützen nicht zu überanspruchen und die Freude am Bogensport zu wahren. Die
    Präzision der Einsteigerklasse sollte nicht unterschätzt werden.

    Kinetische Energie

    Kraft, die eine beschleunigte Masse inne hat. Sie ist ein Produkt aus Zuggewicht und Wirkungsgrad
    des Bogens, unter Berücksichtigung des Pfeilgewichts.

    Kisser

    Kunststoffteil, welches in Mundhöhe in die Sehne eingearbeitet wird. Dient als Auszugskontrolle.

    Klebstoffe

    Im Bogenbau werden diverse Klebstoffe benötigt. Heißkleber zum Einsetzen der Spitzen, SpeedKleber
    zum Kleben von Federn, oder Ringklebeband zum Kleben von Spin Wings.

    Klemmnockpunkt = Nockpunkt

    ist die Markierung an der Sehne, an der der Pfeil aufgesetzt werden muss.

    Klicker

    Eine zur Auszugskontrolle am Schussfenster angebrachte Metallzunge. Siehe auch Klicker-Zubehör.

    Konterstabilisator

    Über V-Bar abgelenkter, in Richtung Schütze laufender Stabilisator, als Gewichtsausgleich zum
    Monostabilisator.

    Köcher

    Aufbewahrungsbehälter für Pfeile und persönliche Dinge. Er wird meist am Gürtel mit einem Clip
    oder Haken getragen. Traditionelle Schützen benutzen oftmals einen Rückenköcher. Köcher mit
    diversen Taschen und einzelnen Röhren werden aus Leder, Stoff, Kunststoff oder Fell gefertigt.

    Karftverlaufslinie

    Theoretische Linie zwischen Druckpunkt der Bogenhand und Mittelfinger der Zughand.

    Kugelnockpunkt

    Wie Nockpunkt, aber nur zu verwenden mit Kugelnocken.

    Kyudo

    Der "Weg des Bogens" ( Kyu = Bogen, Do = Weg ) hat sich aus den Kriegskünsten der japanischen
    Ritter entwickelt. Im 16. Jahrhundert verdrängte die Einführung der Feuerwaffen allmählich den
    Bogen als Kriegswaffe, jedoch behielt er als ein Instrument für Jagd und Sport und vor allem als
    Mittel zur persönlichen Weiterentwicklung seine Bedeutung. In verschiedenen Lehrrichtungen sind
    Technik und Geistesschulung bis heute erhalten. Neben der besonderen Übungsmethodik ist vor
    allem der Bogen auffällig unterschiedlich gegenüber westlichen Sportbögen. So hat der asymmetrisch
    gegriffene Bogen z.B. keinerlei Zieleinrichtung oder Pfeilauflage, die Sehne wird mit dem Daumen
    gezogen und neben dem eigentlichen Schießen werden eine Reihe zeremonieller Bewegungsformen
    in der traditionellen Kleidung geübt.

L

    Laminat

    Verleimung mehrerer Materialien.

    Laminierter Bogen

    Ein aus unterschiedlichen miteinander verleimten Schichten gefertigter Bogen. Man benutzt
    Fiberglas, Holz, Schaum und Karbonfasern.

    Langbogen

    Ein Langbogen, auch Longbow genannt, ist ein traditioneller Bogen der ohne technische Hilfsmittel
    geschossen wird. Seiner Wurfarme sind nicht geschwungen und er besitzt keine Recurves.

    lbs

    Abkürzung für englische Pfund (Plural, sing. lb) Ein lb = 453,59 Gramm.

    Leitfeder

    ist der Teil der Befiederung, welcher im rechten Winkel zur Nocke steht. Gewöhnlich ist sie
    andersfarbig, damit sie sich von den weiteren Federn abhebt und der Schütze leichter einnocken
    kann.

    Legierung

    Mischmetalle, die hauptsächlich bei der Fertigung der Mittelstücke verwendet werden. (z.B.
    Aluminium-Magnesiumlegierung)

    Let Off

    Benennt die Zuggewichtsreduktion bei Compoundbögen und wird in % angegeben.

    Lichtleiter

    Lichtleiter sind aus Fiberglas oder Kunststoff gefertigt und verfügen über die Eigenschaft Umlicht
    bündeln zu können. Sie sind als Pin oder als Faden erhältlich. Eingesetzt werden sie in einem
    Visiertunnel oder einem Fadenkreuz.

    Linse

    Linsen sind Einsetze für ein Scope. Die Stärke 0,5 entspricht einer 2-fach-Vergrößerung, 0.75 = 3, 1,0
    = 4, 1,25 = 5 und 1,50 = 6-fach-Vergrößerung. Linsen für Compoundvisiere werden aus Kunststoff
    oder Glas gefertigt und sind Mehrfachvergütet um Lichtspiegelungen zu minimieren.

    LH

    Abkürzung für Linkshand.

    Linkshandschütze

    Der Schütze zieht die Sehne mit der linken Hand.

    Lösen

    Loslassen der Sehne beim Schuss.

    Lösehilfe

    Siehe Release oder Tab.

M

    Mediterraner Stil

    Beim Schießen wird die Sehne mit dem Zeigefinger, Mittel- und Ringfinger gezogen. Der Zeigefinger
    befindet sich oberhalb, die anderen Finger unterhalb des eingenockten Pfeils.

    Messwerkzeug

    Spezielle Messwerkzeuge werden benötigt um Bogen und Pfeile zu optimieren. Messpfeil und
    Grainwaage, eine Bogenwaage und den Chrony Chronograph sind nur einige Utensilien, auf die man
    nicht verzichten kann.

    Mittelteil / Mittelstück

    Mittlerer Teil des Recurvebogens.

    Mittenwicklung

    Eine um den Nockpunkt der Sehne angebrachte Verstärkungswicklung. Sie verhindert vorzeitige
    Abnutzung der Sehne durch das Lösen.

    Mittellinie

    ist die gedachte optische Linie in der die Sehne liegen soll.

    Modell - Modellbezeichnung

    Modellbezeichnungen beziehen sich entweder auf sogenannte Handelsbezeichnungen oder
    Modellgruppen.
    Beispiel Handelsbezeichnung: A-Bomb AlphaMax, Airborne, Admiral, Avenger, Brigadier, Capain,
    Katera, Montega, PowerHawk, ProElite, SuperHawk, S.W.A.T, Sentinel, Synergy, Trikon, Tomcat,
    Micro Midas, Diamond Cutter, Rapture, Pro XT, Conquest, Dream Catcher, Mamba, Equus, Safari,
    ZGV, TOP, Stingray, Master, Target, Hatfield, Lady Hickroy, Sniper, Savannah, GMX, Helix, Nexus,
    Eclipse, Prostyle, Winstar, Super Forged, Apecs, Challenger, Privilege, InnoPower, Winus, Tintrepid,
    Optix, Avid, Gog, Patriot, Pred, Ultima, Junior, Quest-X, Centralizer
    Beispiel Modellgruppen: XT 500, 1/2, XTS, XTR, 3500, 3000, 1000, M4, Z 12, G3, 990, 900,

    Mononockpunkt

    In die Mittenwicklung eingebrachter Nockaufnahme.

    Monostabilisator = Frontstabilisator

    Ein mindestens 25" langer Stabilisator, welcher an der Vorderseite des Bogens befestigt wird.

    Mundmarke

    Kunststoffteil, welches in Mundhöhe in die Sehne eingearbeitet wird. Dient als Auszugskontrolle.

N

    N.A.A.

    National Archery Association = Der FITA angeschlossener U.S. Bogensportverband.

    Nackenanker

    Ein Daumen wird in den Nacken zum "Verriegeln" des Mitten-/Seitenankers gelegt.

    Nationaler Stern

    Sternförmiges Leistungsabzeichen bei FITA Turnieren. (siehe Fita-Stern)

    Nachzielen

    Elementarer Bestandteil des Schusses. Die Körperhaltung verbleibt nach dem Lösen unbewegt, bis
    der Pfeil auf die Scheibe trifft.

    NIBB

    New Improoved Balance Bullet = Pfeilspitze mit verbesserter Schwerpunktlage.

    Nock / Nocke

    Am hinteren Ende des Pfeils aufgebrachter Kunststoffeinsatz. Der Nock dient dazu, den Pfeil auf der
    Sehne zu halten. Durch die Wahl spezieller Ausformungen kann die Druckverteilung beim Abschuss
    beeinflusst werden.

    Nockdreher

    Ein Werkzeug zum Einsetzen, Ausrichten und Entfernen der Nocken.

    Nockpunkt

    Nochpunkte sind Markierungen an der Sehne unterschiedlicher Bauart, an der der Pfeil mit dem
    Nock angesetzt werden muss.

    Nockpunkthöhe

    Die exakte Nockpunkthöhe muss ausgeschossen werden. Sie liegt immer oberhalb des rechten
    Winkels von Pfeilauflage und Sehne, meist zwischen 3mm und 9mm.

    Nullpunkt

    Wenn der Schütze über die Pfeilspitze zielt ist der Nullpunkt die Entfernung, bei der der Pfeil die
    Scheibe trifft.

    Nochpunktzange

    Spezialzange zum Befestigen des Nockpunkts.

O

    Offener Stand

    Die Fußposition auf der Schusslinie bei der der linke Fuß (beim Rechtshandschützen) hinter einer
    gedachten Linie zwischen dem rechten Fuß und der Zielscheibe steht.

    Öhrchen

    Die Schlaufen an denen die Sehne am Bogen befestigt wird.

    Overdraw

    Technik bei der die Pfeilauflage in Richtung der Sehne verschoben wird. Damit verkürzt sich der
    Auszug und es ist möglich, kürzere Pfeile als eigentlich erforderlich zu schießen.

P

    P.A.A.

    Professional Archery Association = U.S. Profi-Bogenschützen-Verband.

    Paralleler Stand

    Der Schütze steht mit beiden Füßen parallel zur Schusslinie. Dieser Stand ist empfehlenswert, da es
    die einfachste Art ist die Füße zu positionieren und gleichzeitig Sehnenkontakte minimiert.

    Passe

    Anzahl der Pfeile die hintereinander geschossen werden.

    Pfeil / Pfeile

    Ein Pfeil besteht aus einem Pfeilschaft mit Spitze und Federn. Wir bauen Pfeile, die exakt auf Bogen
    und Schütze angespasst sind.

    Pfeilanlage (Button)

    Er hält den Pfeil auf Distanz zum Mittelstück, damit die Federn nicht anschlagen und dient zur
    Pfeilausrichtung. Mit dem Button können Spinegrenzwerte beeinflusst werden. Siehe auch ButtonZubehör.

    Pfeilauflage

    Mehr oder weniger aufwendig gearbeitete Auflagekonstruktion, die den Pfeil in korrekter Höhe und
    ggf. auch auf Abstand (siehe Button) zum Bogen hält. Pfeilauflagen können geklebt oder geschraubt
    werden. Der Finger ist entweder steif oder schwingend aufgehängt. Spezielle Formen sind Magnet-,
    Klapp- oder auch Fall-Down- Pfeilauflagen, die durch Gummizug oder Federzug aufgerichtet werden
    und beim Abschuss des Pfeils wegklappen.

    Pfeilbox / Pfeilkoffer

    Pfeilboxen dienen weniger dem Schutz der Pfeilschäfte, sondern vielmehr dem Schutz der Federn vor
    Verformungen. Das bequeme Entnehmen der Pfeile und die Übersichtlichkeit einer Sortierung, sind
    eine angenehme Begleiterscheinung.

    Pfeilfang - Pfeilfangnetz

    Ein Pfeilfang soll verhindern, dass Pfeile, die das Ziel verfehlen, Schaden anrichten. Das hochfeste,
    sehr feinmaschige Netz wird unmittelbar hinter den Scheiben an einem gespannten Stahlseil locker in
    Wellen aufgehängt. So kann es am besten die Kraft des einschlagenden Pfeils absorbieren. Der
    verschossene Pfeil fällt einfach zu Boden.

    Pfeilfedern

    Flugstabilisierende Federhälften aus Kunststoff oder Naturfedern gefertigt. (siehe Federn)

    Pfeilflug

    Flugbahn des Pfeils nach dem Abschuss.

    Pfeilflugbahn

    Die tatsächliche Bahn, die der Pfeil während des Fluges bestreicht.

    Pfeillänge

    Gemessen wird die Länge vom Boden des Nocks bis zum Ende des Schafts. Die Spitze wird nicht
    mitgemessen.

    Pfeilrichtgerät

    Vorrichtung zum Messen und ggf. begradigen eines Pfeils.

    Pfeilschaft

    Pfeil ohne Nocke, Spitze und ohne Federn.

    Pfeilsorte

    Grob unterschieden in Holz-, Aluminium-, Karbonpfeile bzw. Legierungen und Kompositionen
    verschiedener Stoffe.

    Pfeilspitze

    Die in oder auf den Schaft gesetzte Spitze unterschiedlicher Bauform.

    Pfeilzieher

    Ein geformtes Gummistück, das beim Ziehen der Pfeile aus der Scheibe als Greifhilfe dient.
    Außerdem schützt er vor Hautabschürfungen, die bei bloßem Hautkontakt entstehen können.

    Peep-Sight

    Ein in die Sehne des Compoundbogen eingesetztes "Guckloch", das benötigt wird, um ein Scope
    effektiv zu nutzen.

    Pivot-Point

    Bezeichnung für den Tiefsten Punkt in der Griffschale, zugleich auch Bezugspunkt für
    Sehnenstandhöhe und Auszugslänge.

    Puder

    Genauer Tabpuder oder Gleitpuder. Zur Wahrung der Gleitfähigkeit der Tab-Oberfläche.

    Pudertasche

    Am Gürtel zu tragender Puderspender.

Q

    Qualifikation

    Hilfsmittel zur Findung einer Eignung oder Zulassung des Schützen zu Turnieren oder
    Meisterschaften, kurz Quali genannt.

    Quik Spin / Quick Spin

    Die Quikspin Feder ist eine neuartige Entwicklung. Die durch Rillen vergrößerte Oberfläche und die
    Einarbeitung einer Nase, lässt den Pfeil schneller rotieren.

R

    Rechtshandschütze

    Der Schütze zieht die Sehne mit der rechten Hand.

    Recurvebogen

    Bogen der mit Recurves ausgestattet ist.

    Recurves

    Speziell, vom Schützen weg, geformtes Ende des Wurfarms, indem die meiste Energie gespeichert
    wird.

    Reflex

    Man zieht gedanklich eine Linie zwischen den Punkten am Mittelteil, wo die Wurfarme eingesteckt
    sind. Liegt die Position der Griffmulde vor der Linie in Richtung auf das Ziel, ist das Mittelteil deflex.
    Liegt sie hinter der Linie in Richtung Sehne, ist das Mittelteil reflex.

    Reflexbewegung

    Zwangsbedingte, unkontrollierte Bewegung des Körpers oder der Körperteile.

    Reincarbon-Schäfte

    Rein aus Karbon (engl. Carbon) gefertigte Pfeilschäfte. Die Struktur der Fasern wird bei einem
    Carbonschaft je nach Güte in mehreren Schichten eingearbeitet, sowohl gerade mit dem
    Schaftverlauf, als auch gewickelt oder diagonal laufend.

    Release

    Mechanische Lösehilfe für Compoundschützen. Spezielle Formen sind Zangen-, Back Tension
    (Rückenspannungs-Release), Zwei- Drei- oder Vier-Finger-Release, Handschlaufen- und DaumenRelase.
    Der Auslöser ist feinjustierbar, von weich bis hart.

    Reglement

    Niedergeschriebene oder mündlich vereinbarte Regeln, zur Durchführung eines Turniers oder einer
    Meisterschaft.

    Reiter-Bogen

    Ein Reiterbogen ist im Vergleich zu anderen Bogenarten sehr klein. Er wurde früher vorwiegend von
    berittenen Kriegern verwendet, daher der Name. Durch seine spezielle Formung steht er in der
    Schusskraft anderen Bögen um nichts nach, ist aber technisch schwerer zu schießen.

    Restspannung

    Aufrechterhaltung der Körperspannung nach dem Lösen.

    Ringzahl

    Summe der Ringe, die in einer Wertung oder einem Wertungsabschnitt geschossen wurden.

    RH

    Kurzform für Rechtshand.

    Rohschaft

    Pfeil mit Spitze und Nock, aber ohne Federn.

    Rohschafttest oder Blankschafttest

    Mit diesem Test kann mittels eines unbefiederten Pfeils der Spinewert überprüft werden.

    Rückenspannung

    Öffnen des Brustbereiches unter Einsatz der Schultergürtel- und Schultergelenksmuskulatur.

    Rückenzug

    Bogenauszug unter Einsatz der Rückenmuskulatur.

S

    Schaft

    Pfeil ohne Nock, Spitze und Federn.

    Scope

    Scopes sind am Visier des Compoundbogens befestigte Vergrößerungsgläser. Ein Scope wird stets
    zusammen mit einem Peep-Sight verwendet. Die Linse ist in verschiedenen Stärken wählbar. 0,5
    entspricht einer 2-fach-Vergrößerung, 0.75 = 3, 1,0 = 4, 1,25 = 5 und 1,50 = 6-fach-Vergrößerung.

    Scheibe

    Scheiben sind zunächst keine Zielscheiben, denn Scheiben egal ob aus Stroh-, Stramit-, Kunststoff-,
    Flocken oder Schaum gefertigt werden erst zur Zielscheibe, wenn eine Auflage darauf befestigt ist.

    Scheibenauflage

    Scheiben werden je nach Bedarf mit einer FITA-, Feld- oder Tierbildauflage belegt die mit
    Scheibennägeln befestigt werden. Die Auflagen bestehen aus faserverstärktem und/oder farbig
    bedrucktem Papier- oder einem Papier-Textil-Gemisch.

    Scheibenpanik

    auch Goldfieber oder Goldangst genannt. Negative psychische Einstellung des Schützen zum Zielen
    und Lösen. Kann verschiedene Erscheinungsformen annehmen.

    Schießhandschuh

    Von traditionellen Schützen anstelle eines Tabs verwendeter, handschuhähnlicher Fingerschutz.

    Schießlinie

    Ausgemessene Grundlinie, parallel zur Zielscheibe, von der aus geschossen wird.

    Schießtechnik

    Methodik der Handhabung des Schießens, unter Umsetzung des idealen Bewegungsablaufs, in einem
    sich wiederholenden Muster.

    Schirmmütze - Recurve-Cap

    Ein Bogenschütze möchte beim Schießen nicht geblendet werden. Daher gibt es innovative Caps mit
    speziell geschnittenem Schirm, die auch einem Recurve-Schützen das Tragen einer Kappe
    ermöglichen.

    Schneidemaschine

    Schneide-Maschinen werden zur professionellen Kürzung von Pfeilschäften benötigt. Eine
    Vorrichtung garantiert exakte Schaftlänge der gesamten Charge.

    Schussfenster / Sehnenfenster

    Bezeichnet den ausgeschnittenen Teil des Mittelstücks oberhalb des Griffes.

    Schusskorridor

    Bereich, den der Pfeil während des Fluges bestreicht.

    Schusslinie

    Die geometrische Verbindungslinie in Schussrichtung zwischen Schütze und Ziel.

    Schwingungsdämpfer / Schwabbel

    Gummiteil, das zwischen Stabilisator und Gewicht gesetzt wird, um Eigenschwingungen zu dämpfen.

    Sehne

    Durch Ziehen der Sehne wird ein Bogen gespannt. Die natürlichen Materialien für Bogensehnen sind
    äußerst vielfältig. Beliebte pflanzliche Fasern sind Lein, Hanf, Ramie, Baumwolle, Kapok
    (Dschungelbaumwolle) und Bambusfasern. Auch tierische Fasern wie Tiersehnen, Darm, Rohhaut
    (ungegerbte Haut), Leder, Haare und Seide werden verwendet. Diese Fasern kommen heute
    allerdings nur noch im tradtitionellen Bogenbau zu Einsatz. Moderne Bögen werden mit Sehen aus
    Kunstfasern bespannt. Dacron, Fast Flight, Dyna Flight, 8125 Formula, 425X und B50 sind gängige
    Bezeichnungen für das aktuelle Sehnenmaterial.

    Sehnengalgen / Galgen

    Ein Sehnengalgen wird zum Sehnenbau benötigt. Durch Markierung, Skalierung und die
    entsprechende Einstellung wird festgelegt, wie lang die Sehne nach Fertigstellung sein wird.

    Sehnengarn

    Synthetisches Garn, zur Herstellung von Sehnen.

    Sehnenhöhe = Standhöhe

    Abstand zwischen Sehne und tiefstem Punkt der Griffschale bzw. der Pfeilanlagemitte.

    Sehnennut = Tips

    Einkerbung am Ende des Wurfarms, wo die Sehne mit den Sehnenöhrchen eingehängt wird.

    Sehnenöhrchen

    Die Schlaufen, an denen die Sehne am Bogen befestigt wird.

    Sehnenschatten

    Verschwommener Umriss der Sehne beim Vollauszug. Eine immer identische Platzierung dient dazu,
    gleichbleibende Schussergebnisse bez. der Seitenabweichung zu erreichen. Üblicherweise wird der
    Sehnenschatten an die Innenseite des Bogenfensters gelegt.

    Sehnenwachs

    Imprägnier- und Pflegemittel für die Sehne.

    Seitenanker

    Hierbei liegt der Ankerpunkt seitlich am Kinn, bzw. seitlich unter dem Unterkiefer. Die Sehne berührt
    die Nase seitlich am Nasenflügel oder hat gar keinen Kontakt mit der Nase. Es gibt auch eine Variante
    mit Kopfschräglage. Der Schießstil mit Seitenanker gilt als bequem, ist aber schwerer zu verifizieren.

    Seitenstabilisatoren

    Seitenstabis werden über ein V-Bar - auch Spinne genannt - an das Mittelteil des Bogens geschraubt
    und dienen sowohl der Dämpfung, als auch der Balance.

    Set-Up

    Abstimmung des Bogens, auch Tuning genannt.

    Single Cam

    Einige Compoundbögen haben nur ein am unteren Wurfarm angebrachtes großes Exzenterrad (auch
    Exzenter / Excenter). Der obere Wurfarm hat nur eine Umlenkrolle. Die ersten Entwürfe gehen in das
    Jahr 1975 zurück, jedoch waren sie lange Zeit im Schatten der Twin Cams. Der Vorteil beim SingleCam-Bogen
    liegt in dem einfachen Cam, der nicht wie die Twin Cams synchronisiert werden muss.

    Spannhöhe (auch Standhöhe)

    Maß des Abstands der Sehne zum Griffstück.

    Spannriemen / Spannschnur

    Hilfsmittel um die Sehne auf den Bogen zu spannen.

    Spannungsaufbau

    Kontinuierliches und gleichmäßiges Ausziehen des Bogens, unter Berücksichtigung der
    Hebelverhältnisse und dem Einsatz der richtigen Muskulatur.

    Spinewert oder Spine

    Steifheit des Pfeils. Dieser Wert wird gemessen, indem man ein Gewicht von 2 lbs mittig auf den
    Schaft legt. Die dadurch entstehende Durchbiegung ergibt den Spine.

    Spinne

    Ein an der Vorderseite des Bogens angebrachtes V-förmiges Gerät. Dient zur Befestigung der
    Stabilisation.

    Spin Wing Vane

    Die Spin Wing Feder ist eine neuartige Entwicklung. Sie ist aus sehr dünnem, hochfesten Kunststoff
    gefertigt und wird mit Spezialklebeband befestigt. Der Pfeil bekommt mit diesen Federn nicht nur
    einen enormen Drall, sondern er ist auch sehr schnell, da sich die Federn während des Fluges an den
    Schaft schmiegen.

    Spitze / Spitzen

    Vorn in den Schaft ein- oder aufgesetzte Pfeilspitze. Das Gewicht der Spitze beeinflusst maßgeblich
    die Flugeigenschaften des Pfeiles. Das Gewicht wird in Grain gemessen. Gängige Größen sind: 150,
    125, 120, 110, 108, 100, 85, 82, 70 und 60 Grain. Break-off-Spitzen decken eine Gewichtsklasse von
    30 Grain Unterschied ab. Das Material besteht aus Messing, Stahl, Wolfram oder Tungsten-Stahl.

    Stabilisatoren

    sind Stangen mit Gewichten und Dämpfern, die die beim Zielen und beim Abschuss auftretenden
    Vibrationen ausgleichen.

    Standebene

    Kontaktfläche der Füße zum Boden.

    Standhöhe

    Abstand zwischen Sehne und tiefstem Punkt der Griffschale bzw. der Pfeilanlagemitte.

    Stirnband

    Ein Stirnband hält nicht nur Schweiß von den Augen fern, sondern kann auch mit einer hilfreichen
    Sichtblende ausgestattet werden, damit beim Zielen beide Augen geöffnet bleiben und somit das
    Gesicht entspannter ist.

    Streifschutz

    in erster Linie schützt er von schmerzhaften Sehnenkontakten an der Brust, dient aber auch dazu, die
    Kleidung des Schützen an den Körper zu pressen um so ein Streifen der Sehne an der Kleidung zu
    verhindern.

    Stramit / Stramitscheiben / Stramitstreifen

    Stramitscheiben werden aus Stroh gefertigt und sind universell einsetzbar, da sie sowohl trocken als
    auch nass beschossen werden können. Einzelne Streifen sind austauschbar.

    String Walking

    Technik des Blankbogenschießens bei der die Position der Zughand auf der Sehne als Zielhilfe benutzt
    wird.

T

    Tab (Tap)

    Fingerschutz aus Rind-Leder, Cordovan-Leder, Fell, selten aus Kunstleder. Es dient zum Schutz der
    Finger der Zughand. Tabs sind häufig mit einem Fingerspreizer und einer Ankeplatte versehen.

    Tabpuder

    Puder zur Wahrung der Gleitfähigkeit der Tab-Oberfläche.

    Take Down Bogen = TD

    Dreiteiliger, zum leichteren Transport zerlegbarer Bogen.

    Tierbild-Auflagen

    Tierbildauflagen sind eine günstige Alternative zu 3D-Tieren. Sie sind genau so schnell auf einer
    Scheibe befestigt, wie die FITA-Auflagen und lockern aber das Training auf.

    Tiller

    Differenzmaß im 90° Winkel von Sehne bis zur Wurfarmwurzel, beim oberen und unteren Wurfarm
    gemessen. Tillermaß beträgt idealer Weile zwischen 3mm bis 9mm.

    Tillern

    Durch Verstellung der Wurfarmaufnahme werden die Wurfarme härter oder weicher eingestellt. So
    kann die Zugkraft um ca. 2-3 lbs beeinflusst werden.

    Tillerung

    Änderung des Tillerwertes.

    Tips

    Bezeichnung für die Wurfarmenden mit den Sehnennuten.

    Trenner

    Ein Trenner ist ein Kunststoffplättchen, mit dem man eine Sehne im aufgespannten Zustand teilen
    kann, z.B. um ein Peep-Sight umzusetzen.

    Trockenschuss

    Loslassen der Sehne ohne Pfeil. Die dabei freigesetzte Energie kann den Schützen verletzen und den
    Bogen beschädigen.

    Trockenschuss

    Loslassen der Sehne ohne Pfeil. Die dabei freigesetzte Energie kann den Schützen verletzen und den
    Bogen beschädigen.

    Tuning

    Tuning umfasst Einstellen des Bogens und Feinabstimmung des Materials. Das Optimieren der
    Bogeneinstellung wird zudem maßgeblich von den Belangen des Schützen beeinflusst. Bogen und
    Schütze bilden eine Einheit, daher sollte der Schütze bei Tuningarbeiten anwesend sein, um
    Änderungen am Gerät sofort ausprobieren zu können.

    Turnier

    Wettkampf mit Wertung.

    Twin Cam

    Compoundbögen besitzen zwei mehr oder weniger an Ellipsen erinnernde exzentrisch drehende
    Räder. Jeder Bogenhersteller hat seine eigenen Formen bzw. „Kurvenscheiben“. Das Funktionsprinzip
    ist hier auf dem Wellrad basierend. Der Zugnachlass erreicht bis zu 80 %.

U

    Übung

    Trainingsabschnitt, in dem der Schütze bestimmte einzelne Abläufe und Bewegungen übt.

    Untergriff

    Die Sehne wird unterhalb des Pfeils mit drei Fingern gezogen. Diese Technik wird vorwiegend beim
    Blankbogenschießen angewendet.

V

    V-Bar

    Andere Bezeichnung für Spinne. Das Bauteil dient der Aufnahme von Back-Stabilisatoren.

    Verreißen

    Schießfehler, hervorgerufen durch unsauberes Lösen oder Bewegungen des Bogenarmes während
    des Lösens.

    Visier / Visiere

    Mechanische Zielvorrichtung mit Grob- und/oder Fein-Raster, gefertigt in unterschiedlicher
    Konstruktion und Güte. Gängige Materialien sind Karbon, Aluminium und Kunststoff.

    Visieren

    Andere Bezeichnung für zielen.

    Visierpunkt

    Gedachter Punkt, der vom eigentlichen Ziel abweichen kann.

    Vorbau

    Mit einem Vorbau wird die Distanz zwischen Bogen und Spinne / V-Bar verlängert.

    Vorbauvisier

    Visier, das nicht am Bogen sondern an einem Ausleger vor dem Bogen angebracht ist. Dadurch wird
    der Abstand Visier - Auge größer.

    Vorspannen

    Spannen des Bogens während des Anhebens und Ausrichtens des Körpers.

    Vorzielen

    Ausrichten des Bogens auf das Ziel, oder dem Vorziel- bzw. Anhaltepunkt.

W

    Wachs

    Sehnenwachs zur Pflege der Sehne.

    Wasserwaage

    Eine Wasserwaage dient der Bogenausrichtung. Sie darf allerdings nur in den Visieren bzw. Scopes
    von Compoundbögen eingebaut werden.

    Wickelgarn

    Synthetisches Wickel-Garn, zur Verstärkung der Sehnenöhrchen und der Mittenwicklung.

    Wickelgerät

    Gerät zur End- und Mittelumwicklung von Sehnen.

    Wurfarme

    Oberer und unterer Teil des Bogens indem die Energie gespeichert wird. Sie werden aus
    Kombinationen fester und elastischer Stoffe, wie Glasfiber, Karbon, Schaum (Foam) und Holz
    gefertigt.

    Wurfarmaufnahme

    Steck- oder Schraubvorrichtung im Mittelteil, in dem die Wurfarme befestigt werden. Stecksysteme
    basieren heute fast ausschließlich auf dem Hoyt System.

    Wurfkraft

    Die, durch den Widerstand der Wurfarme und der aufgebauten Auszugslänge sich ergebene Energie,
    abzüglich des Wirkungsgradverlustes.

XY

    X (auch +)

    Kennzeichnet das Scheibenzentrum und ist mit einem kleinen Kreis umgeben. Treffer werden als 10
    gewertet und gesondert als X notiert. Bei Ringgleichheit gewinnt der Schütze mit den meisten X
    Treffern.

Z

    Zentrum

    Scheibenmittelpunkt, auch X genannt.

    Ziel oder Zielpunkt

    Der Punkt, der getroffen werden soll.

    Zielauge

    Das Auge, welches über die dominierende Sehkraft verfügt. Zum Herausfinden des Zielauges, schaut
    man mit beiden(!) Augen gleichzeitig durch ein kleines Loch, das man mit seinen Händen bildet und
    führt dieses Loch nah an das Gesicht heran. Das Auge, vor dem das Loch ankommt, ist das Zielauge. -
    Wer z.B. als Rechtshänder ein dominierendes linkes Auge hat, sollte durchaus in Erwägung ziehen,
    sich als Linkshandschütze ausbilden zu lassen.

    Zielbereich

    Der gesamte Bereich, der theoretisch getroffen werden kann.

    Zoll

    1 inch = 1 Zoll = 1" = 2,54 cm.

    Zugarm

    Der Arm, der die Sehen zieht.

    Zugebene

    Die Höhe, auf der sich der Zugarm befindet und sich bewegt, wenn gelöst wird.

    Zugfinger

    Bei unversehrten Schützen sind das Zeige-, Mittel-, und Ringfinger der Zughand, die die Sehne
    umfassen.

    Zuggewicht

    Die beim Spannen des Bogens zu überwindende Kraft wird als Zuggewicht bezeichnet. Es wird immer
    in englischen Pfund angegeben (lbs.) und ist von zwei Faktoren abhängig: 1. Das Material und die
    Konstruktion der Wurfarme 2. die Länge des Auszugs. Um eine Vergleichbarkeit zwischen den
    einzelnen Bögen herzustellen, wird das Zuggewicht immer bezogen auf 28 " (inch/Zoll) angegeben.
    Dabei entspricht 1 lbs. 453,59 Gramm, 1 inch ist gleich 2,54 cm. Erwachsene Anfänger beginnen mit
    einem Zuggewicht zwischen 20 und 30 Pfund, welches man im Laufe der Zeit erhöhen kann.

    Zuggewicht

    Die beim Spannen des Bogens zu überwindende Kraft wird als Zuggewicht bezeichnet. Es wird immer
    in englischen Pfund angegeben (lbs.) und ist von zwei Faktoren abhängig: 1. Das Material und die
    Konstruktion der Wurfarme 2. die Länge des Auszugs. Um eine Vergleichbarkeit zwischen den
    einzelnen Bögen herzustellen, wird das Zuggewicht immer bezogen auf 28 " (inch/Zoll) angegeben.
    Dabei entspricht 1 lbs. 453,59 Gramm, 1 inch ist gleich 2,54 cm. Erwachsene Anfänger beginnen mit
    einem Zuggewicht zwischen 20 und 30 Pfund, welches man im Laufe der Zeit erhöhen kann.

    Zughand

    Die Hand, welche die Sehne zieht, daher auch Sehnenhand genannt. Rechtshandschützen ziehen mit
    der rechten Hand, Linkshandschützen mit der linken Hand die Sehne aus.

    Zuglänge

    Gemessen wird von der Vorderkante des Bogens bis zum Nockboden des Pfeils am Kinn.

    Zuglastverteilung

    Die Verteilung der Last auf die einzelnen Zugfinger.

    Zugphase

    Der Teil des Schussablaufes, in dem die Zugarbeit vollbracht wird, also vom Vorspannen bis zum
    Lösen.

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